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 Märchen, Sagen und Kindergeschichten

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Rawiya
Gardienne du château
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Charakterbeschreibung: Priesterin des Lichts, Ordensritterin

BeitragThema: Märchen, Sagen und Kindergeschichten   Mi Dez 03, 2008 12:06 pm

Geschichten von Onkel Menlo

Wie der Regen entstand

"Onkel, Onkel erzähl mir eine Geschichte, erzähl mir eine Geschichte!" Mit großen dunklen Augen sieht das kleine Mädchen zu dem alten Mann hinauf. "Nun eine Geschichte möchte meine kleine Leah hören? Was für eine Geschichte solle es denn heute abend sein?"
Sie runzelt die Stirn, zwirbelt eine ihrer schwarzen Haarsträhnen um ihren rechten Zeigefinger und überlegt. "Erzähl mir...erzähl mir warum es regnet!"
Onkel Menlo lacht leise und legt ihr seine große, faltige Hand auf den Kopf und zieht das Mädchen auf seinen Schoß. "Du willst also wissen, woher der Regen kommt. Nun gut. Es war einmal..."

Vor langer, langer Zeit, in einer Zeit, als die Welt noch keine Zwerge, Trolle, Elfen oder Menschen kannte, da gab es mächtige Wesen auf dieser Welt, die heute von uns die Titanen genannt werden.
Es gab mehrere Arten von Titanen, zwei davon sind die Aesir und die Vanir.

Die Aesir, die Sturmgiganten oder auch die Platinriesen, erschufen den Himmel und die Ozeane. Sie waren stark, intelligent, aber hielten sich grundsätzlich von den sterblichen Wesen fern. Sie erschufen auch die Berg- und die Meeresriesen, die ihnen helfen sollten, sich um die Ozeane und die Gebirge zu kümmern. Ihre Macht bezogen sie durch Stürme, Frost und Wasser, und ihre Verbindung zu den Wasser- und Luftelementaren.

Die Vanir, oder auch die Erdriesen und von bronzener Natur erschufen die Berge und die Tiefen dieser Welt. Wie die Aesir mieden sie die sterblichen Wesen, doch ihre Kinder, die Zwerge und die verfluchten Troggs halfen ihnen, die Erde zu formen und zu gestalten. Sie waren sehr, sehr stark, doch weniger mächtig als die Aesir.

Manche der Titanen waren mächtiger und einflussreicher als die anderen, und diejenigen unter ihnen, deren Macht es erlaubte, die Welt nach ihrem Belieben zu formen, diese bildeten das Pantheon, den hohen Rat der Titanen, und sie schufen Welten und wachten über das Universum.

Aman'Thul war der Vater und der Anführer des Pantheons, Herr der Zeit, und seine Gefährtin war Eonar, Patronin des allen Lebens auf der Welt.
Norgannon war der Bewahrer des Wissens und Meister der Magie, Golganneth, der Sohn von Aman'Thul und Eonar, wurde der Donnerer genannt und erschuf die Meeresriesen.
Khaz'goroth, der Former der Erde, Sargeras, der Krieger und Verteidiger der Welten, Bruder von Aman'Thul.

Eonar und Aman'Thul sind die Eltern der Welten, und ihre Liebe lebt in jedem einzelnen von uns sterblichen fort, welcher sein Leben mit einem anderen Wesen für seine Lebzeit verbindet. Unendlich war diese Liebe, noch viel länger als der Kampf zwischen Eonar, die wohl ahnte, welch dunkles Schicksal Sargeras bevorstehen würde.

Eonar wurde auch die Lebensbinderin gennant, Hüterin der Natur und des Lebens, und Heilerin des Universums. Ihre Macht, sehen wir bis heute, in jedem Wesen, welches geboren wird, in jedem Grashalm, welcher durch verbrannte Erde sprießt, durch jeden Vogel, welcher aus dem Ei schlüpft um die Himmel zu erobern, in mir, und in dir, Kleines, sehen wir Eonar selbst.

Eonars Einfluß auf unsere Welt war groß, und die Trauer über den Verrat von Sargeras so stark, dass sie bittere Tränen vergoß. Sie weinte eine lange, für uns unglaublich lange Zeit. Und ihre Tränen fallen noch heute auf den Boden dieser Erde. Und so, mein Kind, entstand der Regen. Sei aber nicht traurig, wenn es regnet, Kleines, im Gegenteil: Freu dich über den Regen. Denn das, was Leben ausmacht, ist dass wir aus allem Schlechten, aus allem Bösen und Traurigem Hoffnung schöpfen können. Was auch immer geschehen wird, meine Kleine - was immer mit dir geschieht -nehm dir am Regen ein Beispiel: Aus allem Schlechten wird am Ende etwas Gutes entstehen.[center]
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