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 [Mensch] Anthalos der Rechtschaffene - Ein Leben, geschmiedet im Licht

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Antha
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BeitragThema: [Mensch] Anthalos der Rechtschaffene - Ein Leben, geschmiedet im Licht   So Jul 13, 2008 7:10 pm



Anthalos wirkt eigentlich schon sehr alt für einen Paladin. Er ist recht kräftig gebaut. Sein Haar und Bart sind kurz gestutz, seine Rüstung in einem ausgezeichneten Zustand. Trotz seines Alters, dass man aus seinem Gesicht und seinen Augen lesen kann, ist sein Haar immer noch von goldblonder Farbe.

Sein Lächeln ist von großer Freundlichkeit und Milde, doch in seinen Augen brennt ein Feuer der Leidenschaft.

Dies ist die Geschichte von Anthalos dem Rechtschaffenem. ((aufgrund von massiven Einfluss realen Lebens wächst dieser Teil nur langsam))


Eine leichte Brise treibt die salzige Luft von Meer durch die Stadt Menethil. Auch an diesem lauen Mittsommerabend herrscht wie immer reges Treiben in der kleinen Stadt. Die Taverne ist gut gefüllt und auch am Steg treiben sich allerlei Leute umher. Das Krächzen der Möwen erfüllt die Luft und das geschäftige Treiben jener, die selbst zu der frühen Abendstunde noch arbeiten hallt durch die Gassen der Stadt. In der Schmiede selbst ist schon viel Ruhe eingekehrt. Die zwergischen Handwerksmeister haben die wichtigsten Arbeiten bereits beendet und dennoch glüht immer noch Feuer in der Esse.

Wie auch schon an den Tagen zuvor steht ein einzelner Mann zwischen Amboss udn Glut des Offens und arbeitet geduldig und beharrlich an seinem Arbeitswerk. Wer die Schmiede zu dieser Stunde betritt mag ihn zunächst für einen Jüngling halten, da sein Haar noch gülden im Feuer glänzt, doch schon ein zweiter Blick zeigt, dasss die Person schon viele Sommer gesehen hat. Ein gut gestutzer Bart und kurzes Haar rahmen ein von Wind, Wetter und langen Jahren gegerbetes gesicht ein, welches dennoch nicht hart wirkt, sondern indes eher von menschlicher Wärem zeugt.

Gerade holt der Mann sein Schmiedestück aus der Glut und trägt es zum Amboss. Er ergreift einen Hammer und beginnt, mit Geduld und Geschick auf das glühende Metall einzuwirken. Und während der Hammer wider und wieder hinabfährt, um den Stahl zu etwas neuem zu formen, beginnt der Schmied, in Gedanken abzudriften und alte Erinnerungen steigen empor.

*Klang* Funken sprühen, als der Hammer das glühende Metall trifft und die Gedanken fliegen.

In einer Schmiede, die der in Menethil recht ähnlich ist, strahlt heller Sonnenschein hinein. In dem kleinen Dorf in der Nähe der Abtei von Northshire ist ein typischer, arbeitsamer Tag voll im Gange. Ein Schmiedegeselle, ein junges Abbild des alten Mannes aus Menethil, noch nicht von Weisheit und Erfahrung geprägt, schaut aufmerksam aus der Schmiede, wo ein paar Bauern auf Ihn zu eilen. "Anthalos, komm schnell!" ruft einer der Herannnahenden "Die McWrights streiten wieder und Du warst schon letztes Mal der Einzige, der sie auseinanderbringen konnte" Lächelnd und stöhnend zugleich legt der junge Geselle seine schwere Lederschürze ab und stellt sein Werkzeug zur Seite, als er die Schmiede verlässt, um den anderen zu folgen.

*Klang* Ein weiterer Hammerschlag, ein anderer Gedanke.

Die Gedanken treiben weiter und das Bild vor Augen des Mannes ändert sich. An einem kristallklaren See kniend blickt er zu der schönsten Frau auf, die er je gesehen hat. Eine Strähne Ihres dunklen Haares liegt über Ihrem jungen, makellosen Gesicht, welches ihn anlächelt. Er spürt sein Herz schneller pochen, denn eben hat sie ihm die erwünschten Worte gesagt. "Ja, ich will!" Das einzige was fehlt ist, dass dieser Moment ewig andauert, aber unvermeintlich saust der Hammer herab und

*Klang* Metall trifft erneut auf Metall.

Einige Jahre mögen wohl vergangen sein. Der Schmied, jetzt wohl in den besten Jahren, wandte sich um zu dem Weibe und dem kleinem Jungen, welche Ihn Beide glücklich anblicken. "Ich werde bald zurück sein" sagt er den Zweien. Ein weiterer Mann, ein Priester, wartet schon an der Tür. Anthalos kennt Ihn gut. Es ist sein alter Freund Aelfric Himmelshand. Er lächelt ebenfalls, aber ein ernster Gesichtsausdruck liegt auf seinem Gesicht. "Bitte beeil Dich, Anthalos. Der Konstabel wartet schon auf uns!" ein leichtes Schmunzeln umspielt seine Lippen "Auch wenn Du so natürlich Deine Wichtigtigkeit als Dorfrichter so unterstreichts!" Ein fröhliches Lachen entfährt beiden Männern "jaja, ärger mich ruhig, Freund. Aber gut...lass uns gehen." Anthalos Mimik wird etwas finsterer "Die Anzahl der Gewalttaten scheint angestiegen zu sein, seitdem Stormwind von diesen...wie hießen sie noch?...Orcs... bedroht werden. " Der andere Mann nickt nur bestätigend "Mhm, und Anduin Lothars Verschwinden macht das Ganze nicht besser...."

*Klang* Der Verstand schwirrt weiterhin umher, bringt alte Erinnerungen mit jedem Schlag hervor:

"Anthalos, das kann doch nicht Euer Ernst sein?" der Soldat wedelt aufgeregt mit den Händen umher. "Verzeiht, aber dies ist mein letztes Wort. Ich werde Euch keine Waffen zum Blutvergießen schmieden. Nicht einmal gegen diese fremden Grünhäute" Der Mann nickt ernst und überzeugt. Plötzlich spürt er einen Hand, die seine zur Unterstützung drückt. Er hatte gar nicht bemerkt wie seine Frau sich von hintem zu Ihm gesellt hatte. " Bitte versteht doch, ich will kein Todeswerkzeug schmieden. Das kann nicht der Wille des Lichtes sein! Nur die Rüstungen werde ich für Eure Mannen schmieden!" Mißmütig senkt der Gerüstete das Haupt, wohl einsichtig, daß er hier nicht weiterkommt " Nun gut, dann werde ich mich damit zufrieden geben müsse" spricht er, bevor er sich abwendet und die Schmiede verlässt

*Klang* ein weiteres Scheppern, als Metal auf Metal trifft

Tief im Gebet versunken spricht der Mann Dankesgebete, dafür dass er eine solche Famile besitzt. Er erbittet Gnade für jene, die Sturmwind gegen die grüne Horde verteidigen und wünscht in seinen gebeten einen baldigen Frieden, als er leises Murmeln hinter sich hört. Ein junger Novize scheint etwas den Abt zu fragen "Warum darf ich den Herren nicht stören? Heute ist keine Messe, so ist er sicher hier, um unsere Hilfe zu suchen!" mein der junge Mann überzeugt, woraufhin der ältere Abt nur schmunzelt "nein, nein, junger Tobin! Dies ist nur Anthalos, der Schmiedemeister aus Nordhain. Ihr werdet noch fesstellen, dass er oft hier ist, denn sein Glaube brennt stark, auch wenn er sicherlich kein Geistlicher ist

*Klang* Erneut saust der Hammer herab, und diesmal toben rote fungen über heißes Metall. Ein rotes Leuchten, was kurz blendet

Rauch! Schwärze! Das ist das erste, was der Mann sieht, als den verkohlten Ort betritt, der einst seine Schmiede war. Ruß und Glut sind überall zu finden. nicht ein Raum,, nicht ein Werkzaug scheinen intakt, nur ein großer Schmiedehammer scheint alles wie ein Wunder überlebt zu haben. Doch er sucht weder sein Habe, seinen Besitz noch sein Geld. Die Risiken ignorierend durchschreitet er das Gebäude auf der Suche nach dem, was ihm am wichtigsten ist. Gerade kam er aus Sturmwind zurück, da traf er auf einen Trupp Soldaten, die ihm berichteten, dass das Dorf von den nahenden Orcs überfallen und gebrandschatzt wurde. Danach konnte ihn kein Arm zurückhalten. Gemeinsam mit den Soldaten durchsucht er die Asche seiner Heimat. Und da, als er Ruine hinten verlässt, sieht er im Gras liegen, was er sucht. Er hält inne, traut seine Augen nicht, starrt nur auf zwei Körper, die in einer sich ausweitenden Blutlache liegen. Was Ihnen angetan wurde, kann man dem Entsetzen des Mannes entnehmen. Als er auf die Knie sinkt, entfährt ihm ein verzweiflter Schrei, der selbst die erfahrenen Soldaten erschreckt und zugleich bewegt, als sie an seine Seite eilen und die Welt in Rot und Schwarz zu versinken droht

*klang* Unbemerkt haben sich Tränen in die Augen des Schmiedes geschlichen, als er seine Arbeit fortsetzt

Er steht über dem leblosen Körper des in leder gerüsteten Orcs. Der schwere Hammer in der Hand ist blutverschmiert, das meiste von jenem letzten Schlag stammend, mit dem er der Grünhaut den Schädel zerschmetterte. Das Blut, welches langsam vom Hammer tropft, vermischt sich mit der ebreits brot-durchtränkten Erde. Der vierte Angriff innerhlab von zwei Tagen, der der Flüchtlinsgruppe galt, die seit dem Tod des Königs nach Norden zu ziehen versucht, um bei Khaz Kindern zuflucht zu finden. Um ehrlich zu sein, hatte der Mann auf mehr Angriffe gehofft. Jeden einzelen tag begleitete er die Nachhut des kleinen Troßes, um Orcknochen zu zertrümmern. Von diesen Bestien konnten nicht genug sterben. Sie alle würden den Preis zahlen für Ihre Verbrechen! Dem ehemalige Schmied war es bedeutungslos, ob das am Ende sein Leben fordern würde oder ob es ewig dauern würde. Am Ende würde er seine rache bekommen. Und dann vielleicht könnte er endlich die Leere in nIhm füllen, die Ihn zu verschlingen droht...vielleicht. Ein leises Stöhnenerweckt seien Aufmerksamkeit. Einer der orkischen Angreifer schien wohl noch am Leben zu sein. Der Mann wendet sich in Richtung der am boden leigenden und stöhnenden Gestalt, bewegt sich ruhig auf sie zu und hebt den schweren Hammer

*klang* Das Geräusch von Metall auf Metall anstelle auf Knochen und Fleisch reisst den Schmied aus seinen Gedanken, trägt sie an andere Orte, andere Zeiten

Errettung

*

der zweite Krieg / der Paladin

*

Ein Freund reist in den Tod

*

geerbte Pflichten / ein neuer Pfad

*

ein alter Mann, ein junger Paladin

*

auf den wahren Pfad

*

eine Familie verloren / eine Tochter gewonnen

*

Dienst im Lichte

*

Zweifel und der Verlust der Hoffnung

*

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