Zentrum des Lichts

Ein Orden im Dienste des Argentumkreuzzugs
 
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 [Rawiya Rahasia]

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Rawiya
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BeitragThema: [Rawiya Rahasia]   Mo Jul 14, 2008 2:57 pm

Erster Eintrag, Menethil, Sumpfland

Nach einer beschwerlichen Reise bin ich endlich im verregneten Sumpfland angekommen. Menethil, die Stadt, welche von Zwergen und Menschen gleichermaßen bewohnt und beschützt wird, scheint auf den ersten Blick ein ruhiger Ort zu sein. Ein falscher Frieden liegt über der Stadt. Obgleich mir Lord Schattenbruch in wenigen kurzen Sätzen umschrieben hat, wie die Lage in Menethil derzeit ist, werde ich ihm oder seinem Assistenten bald einen aktuellen Bericht senden müssen. Sowie ich es gesehen habe, wird die Stadt fast jeden Tag durch Abtrünnige der Horde angegriffen.

Zweiter Eintrag, Menethil, Sumpfland

Heute war schon wieder ein Angriff in Menethil. Eine junge Dame wurde schwer verwundet. Zwei Streiter des Lichts waren dort, die sich mit ihrem Schild und Schwert für die Verteidigung eingesetzt haben. Ein junger, schwarzhaariger Kerl, der mir aussah, als würde er tagtäglich in Schlachten kämpfen, und ein älterer Mann mit dichtem blonden Haar. Zweiterer hat mich angesprochen, nachdem ich die junge Frau versorgt hatte. Von dem Orden berichtete er mir, demselben Orden, den auch Lord Schattenbruch erwähnt hatte. Der Orden, in dem sie liegt, die jetzt ihre wohl letzten Tage schlafend in der Kathedrale liegt. Der arme Lord, ich wünschte ich hätte mehr für sie tun können. Nun wie dem auch sei. Anthalos, so der Name des älteren Paladins, hat mich in seinen Orden aufgenommen. Ich hoffe, dass das Licht mir helfen wird, Gutes tun zu können - unter diesem Banner, für das Licht.

Dritter Beitrag, Theramore, Düstermarschen

Der Orden versammelte sich heute abend. Obwohl ich mir sicher bin, dass alle Mitglieder des Ordens eine reine Seele und ein gutes Herz haben, so bin ich mir doch sicher, dass sich unter den meisten roten Wämsen ein großer Hitzkopf verbirgt. Gerade jene, die sich mit Anthalos um die Führungsposition zur Wahl aufstellen ließ, scheint mir ein wenig jung für eine solche Aufgabe. Zwar scheint sie mir eine ordentliche, anständige junge Dame zu sein, aber dennoch - ein wenig zu vorschnell in ihrem Mundwerk und sich wohl nicht bewusst, wie manche ihrer Worte bei den anderen Anwesenden ankamen. Aliena war ihr Name, soweit ich mich erinnere. Ich sollte es mir zur Gewohnheit machen, Namen hier festzuhalten - zuviele Namen wurden mir in den letzten Tagen genannt, und doch konnte ich zu wenig Zeit mit den Trägern dieser Namen verbringen, so dass mir viele bereits wieder entfallen sind.

Vierter Beitrag, Nethersturm, Scherbenwelt

Ázrael d'Arquebus, mein treuer Beschützer und Begleiter, hat sich nun entschlossen, dem Licht ebenfalls unter dem Wappen des Ordens zu dienen. Ein sehr wortkarger Mann, wenn er auch eine Ruhe und Zielstrebigkeit in sich trägt, die mir Sicherheit vermittelt, wenn wir dem Licht an den dunklen Orten auf dieser oder anderen Welt dienen. Zwar fühle ich mich sicher, doch vermisste ich den Zwergen Dorgat bei unseren letzten Reisen. Dorgat ist ein wilder Kämpfer, der nicht nachdenkt, wen, was oder wieviele er angreift - oft musste ich ihn schon zügeln, aber seine Ehrlichkeit und Unbändigkeit wirken erfrischend.
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BeitragThema: Re: [Rawiya Rahasia]   Sa Aug 02, 2008 4:42 am

Fünfter Eintrag, Süderstade

Der Orden der Dämmerung hat sich in Süderstade versammelt um über das weitere Vorgehen bezüglich der Gefahr ausgehend von den Untoten zu diskutieren. Viele Vorschläge wurden gemacht, zu meiner Erleichterung wurde Mühlenbern schlußendlich doch als bester Ausgangsort festgelegt. Ich denke die Burg dort sollte uns genügend Schutz im Falle eines Angriffs durch die Untoten bieten, außerdem werden die Zauberkundigen Dalarans sicherlich ebenfalls unsere Hilfe benötigen können. Beim Licht, ich hoffe, dass wir dort etwas bewegen können.
Überschattet wurde das Treffen durch etwas, was wohl das Wesen der Menschen ausmacht - Uneinigkeit. Vorsicht wird oft mit Feigheit verwechselt, Nachdenklichkeit mit Zaudern und um seine eigenen Standpunkte zu vertreten wird nicht Vernunft genutzt, sondern gehässige Worte und Beleidigungen.
Erstaunlich...hätte ich doch von Anthalos' Tochter mehr erwartet. Sie scheint mir ebenso alt wie ich zu sein, doch fühle ich mich unendlich alt und grau, wenn ich sie sehe. Sie hat eine Unbeschwertheit an sich, die mich nachdenklich werden lässt. War ich so? Irgendwann einmal?
Solange ich mich erinnern kann habe ich auf andere achten müssen, und mich beweisen müssen. Ist es ein vorschneller Eindruck, lasse ich mich von zu schnell ausgesprochenen Worten beeinflussen? Bohren ihre Worte mehr in mir, als ich es mir selbst eingestehe? Warum verärgert mich dieses Mädchen so sehr...am Ende ist auch sie ein Geschöpf des Lichts...auch wenn sie selbst wohl dem Licht einen anderen Namen gegeben hat.

Etwas allerdings werden wir klären müssen, bevor wir nach Mühlenbern ziehen. Sir Kjelden wurde in den Pestländern mit einer Krankheit infiziert. Er scheint starken Husten zu haben und spuckt ab und zu etwas aus. Offenbar wurde die Lunge in Mitleidenschaft gezogen, doch mehr konnte ich noch nicht herausfinden. Beim Licht, ich bete darum, dass es heilbar und nicht ansteckend ist. Meine Kenntnisse der Heilung sind auf Kampfeswunden konzentriert. Hieb-, Stich- und Bisswunden, Blessuren und Kopfverletzungen, gebrochene Knochen und derlei sind meine Spezialgebiete...mit der Heilung von Krankheiten bin ich nicht sonderlich vertraut. Eine Schwäche, die ich mir nicht länger zugestehen darf. Gleich morgen werde ich nach Sturmwind reisen und in der Bibliothek von Lord Schattenbruch einige Bücher über Krankheiten und Vergiftungen ausleihen. Wir müssen es schaffen, Sir Kjelden wieder gesunden zu lassen.

Sechster Eintrag, Eisenschmiede


Der Turm wurde von uns heute gestürmt. Ein paar tapfere Recken versammelten sich, um den Geistern entgegenzutreten und ihnen versuchen, die letzte Gnade der Erlösung zu erweisen. Ein Zwerg der Sturmgreifen war anwesend, so wie einige der Gemeinschaft, die mir als Freie Seelen beschrieben worden ist. Eine Gnomin...Rondrinchen glaube ich war ihr Name, sowie der starke Draenei Maboki, dessen Blockfertigkeiten mir mehr als genug zu tun gegeben haben. Und natürlich Amay, die stille, aber sehr talentierte Priesterin, eine Heilerin wie ich selbst. Ein Druide war ebenfalls anwesend...seltsame Geschöpfe sind es, die sich in andere Gestalten begeben. Warum es wohl einfacher ist, in einer Gestalt die einem wandelndem Feigenbaum ähnelt, Wunden zu versorgen, als in der Gestalt, in der man geboren wurde....sowie ich Emerich einmal sehen werde, muss ich ihn ein wenig darüber ausfragen.
Verschieden waren wir...soweit ist das klar, und viele waren sich fremd. Doch selbst mit dieser bunt zusammengewürfelten Gruppe schafften wir es, tief in den magischen Turm einzudringen und diesen von dem einen oder anderen Geist zu befreien. In der Kathedrale erzählte man mir nicht, wieviele verschiedene Geistwesen es gibt - vermutlich weiß man dort ebensowenig Bescheid, wie ich, bevor ich einen Fuß in den Turm setzte. Ich hoffe, ich denke das nächste Mal daran, mir ein Pergament und eine Feder mitzunehmen, um mir ein paar Notizen machen zu können. Diese armen Wesen...ob sie sich bewusst sind, dass sie längst vergangene Schatten ihrer Selbst sind, die gefangen in einer Welt aus magischen Ketten sich nicht befreien können...ob sie wissen, welch Unheil dieser Turm birgt, dass sie ein Teil dieses Unheils sind?
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