Zentrum des Lichts

Ein Orden im Dienste des Argentumkreuzzugs
 
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 Ein Brief an die Nachtlichter

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Nalija
Jean-Henri
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Charakterbeschreibung: Die junge Frau mag mehr als zwanzig, nicht aber mehr als fünfundzwanzig Winter zählen. - - - - - - - - - - - Um ihren Hals trägt sie eine dünne, silberne Kette, an der eine kleine, gläserne Phiole hängt, in der ein kleiner Lichtfunken flackert und gelegentlich tanzt.

BeitragThema: Ein Brief an die Nachtlichter   Do Jul 24, 2008 8:58 pm

Gorthor schrieb:
Ein schlichter Brief erreicht (hoffentlich) die Nachtlichter.

Die Buchstaben in der Sprache der Menschen sind fein und kunstvoll und in das verschließende Wachs ist ein fremdartiges Siegel gedrückt worden.





-----------------------------------------------------------------------------



An die Gemeinschaft die auch in finsterster Nacht das Licht in ihrem Namen trägt...



Nach vielen Nächten des Grübelns habe ich mich entschlossen diesen Brief auf Reisen zu schicken, in der Hoffnung er möge euch erreichen und ihr mögt gar die Zeit finden ihn zu lesen.



Ich habe ein Anliegen.

Was ich suche ist der Beistand des Lichts.



Jeder der Hoffnung in sich trägt ist dem Licht nahe, das weiß ich. Und dennoch mag das Licht in mir nicht ausreichen für das was ich anstrebe.



Es geht um eine alte Tradition, einen alten Ritus, den ich hoffe bestehen zu können.



Aus Furcht, dieser Breif möge in die falschen Hände fallen, werde ich es bei diesen Informationen belassen.



Ich bitte euch demütigst mir die Möglichkeit eines Treffens zu gewähnen und euch vieleicht zu überzeugen mir in dem Moment Licht zu spenden wenn ich es brauche.





Das Licht sei mit euch!



G



-------------------------------------------------------------------------





ooc:



Ich hab nen kleinen Anschlag auf eure junge Gilde vor. Augenzwinkern

Und zwar suche ich für meinen Paladin einen Priester oder eine Priesterin, der oder die ihn durch einen wichtigen Ritus geleitet, der heute kaum noch praktiziert wird.



Wenn ihr jetzt sagt ne keine Zeit oder kein Interesse ist das völlig ok. Ich dachte nur ich frag einfach mal. smile



Freue mich auf eine Antwort und wenn ihr wollt können wir das auch als RP hier im Forum ausspielen.

Im Spiel ist es nämlich was kompliziert weil ich da nur Thalassisch und Orcisch spreche... *hust*

Kajshna schrieb:
Kajshna stürmt aus der Kathedrale und ruft dem Boten, der gerade auf sein Pferd steigen will zu, dass er warten möge, und drückt im einen klimperenden Beutel in die Hand. Dann setzt sie im Keller der Kathedrale ein Antwortschreiben auf, und weist ihn an es dem Absender des Briefes zu überbringen.



"Meinen Segen, G,

Seid euch des Beistandes der Nachtlichter gewiss. Gern heiße ich euch in unseren Räumen willkommen, und sollte euch ein Besuch der Kathedrale nicht möglich oder zu gefährlich sein, so bitte ich euch, uns erneut zu schreiben, wann und wo euch ein Treffen recht wäre.

Möge das Licht über euch wachen,

Schwester Kajshna Loandra"

Nalija schrieb:
*Nalija überfliegt sichtlich interessiert die Zeilen des Schreibens, das ihr Schwester Kajshna hinhält*



Wir helfen ihm, so er denn wirklich des Lichtes bedarf, nicht wahr?

Gorthor schrieb:
Eine gepanzerte Hand öffnet behutsam die schnelle Antwort und der Mund des Lesers verzieht sich zu einem Lächeln.



Gleich greift er zur Feder und schreibt zurück.





-----------------------------------------------------------------



Ich preise das Licht und eure Güte!



Mein Herz atmet auf, darf es doch schon eine Antwort von euch hören.

Daß mir tatsächlich die Möglichkeit gewährt wird einen Schritt weiter zu gehen, ermöglicht dies umso mehr.



Nein ich kann euch nicht in Sturmwind aufsuchen, denn sonst hätte ich das getan.

In dieser Stadt ist nicht länger ein Platz für mich.



Trefft mich im Silberwald wenn ss euch Recht ist dort.

An der Wegkreuzung, die nach Lohenscheit, Gilneas und zu den ehemaligen Reichen Lordaeron und Dalaran führt, im Schatten der Burg Schattenfang.



Trefft mich dort am frühen Abend und bereitet euch vor danach Unterschlupf in Lohenscheit zu suchen. Es ist kein Land in dem man die Nacht draußen verbringen sollte.



Das Licht mit euch!



---------------------------------------------------------------------

Nalija schrieb:


*Nalija öffnet das versiegelte Schreiben sorgfältig und liest die Zeilen erst rasch, dann noch einmal langsam.*



Lohenscheidt? Ist das nicht der Ort, wo die Menschen Nachts zu Raubtieren werden? Da will er uns einquartieren?



*Nalijas Stirn durchzieht eine steile Falte, die sich nur langsam wieder glättet.*



Hoffentlich ist das keine Falle. Aber wir wurden um Hilfe gebeten und darum, Licht zu bringen. Der Silberwald hat das Licht wahrlich nötig.



Ich werde mit Schwester Kajshna darüber beratschlagen. *murmelt sie*





~~~~~





ooc: Heute geht es nicht. Mal schauen wann wir alle können.

Gorthor schrieb:
ooc: Nur keine Eile. Augenzwinkern



Die Frage ist ob es unüberwindbare Sprachbarrieren im Spiel nicht eh erstmal besser machen es hier im Forum auszuspielen.

Nalija schrieb:
ooc: Oh es geht um einen hordischen Paladin? Ja, dann wäre das vielleicht ratsam, mal sehen?

Gorthor schrieb:
ooc: Ja es geht um einen Blutelfen.
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Nalija
Jean-Henri
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BeitragThema: Re: Ein Brief an die Nachtlichter   Do Jul 24, 2008 8:58 pm

Gorthor schrieb:
ooc:

Ich mach einfach mal ich glaub hier ist es fürs erste einfacher. Augenzwinkern



ic:



Fast friedlich sah der Silberwald aus. Alles war ruhig und nur der Wind machte Geräusche, als er durch die Kronen der Bäume wehte.

Allerdings war auch kein Vogel zu hören.



Gyldor hatte sich auf einen alten Buchenstamm gesetzt, der zwischen einigen anderen Bäumen am Boden lag.

An dieser Stellte hoffte er, nicht jedem sofort ins Auge zu fallen aber seinerseits alles gut im Blick zu haben.



Würden sie kommen?



Er wußte nicht wie viele es sein werden, noch wie sie aussehen würden. Doch er war sicher die Nachtlichter zu erkennen.

Nalija schrieb:
*Nach einiger Zeit konnte man Kajshna und Nalija von weitem sehen, sie wanderten langsam auf die Kreuzung zu, gelegentlich warfen sie besorgte Blicke in diese oder jene Richtung.*



Meinst du, wir tun das richtige?



*fragt Nalija ein wenig besorgt*





((ooc: ich hoffe das war in Ordnung, dich einfach mitzunehmen, Kajshna))

Kajshna schrieb:


"Ja, ich denke schon.... es riecht wirklich nach einer Falle, aber wir können kein Hilfegesuch ignorieren. Du hast selbst gesagt, dass es die finstersten Orte sind, die das Licht am meisten brauchen."

Kajshna stützt sich im Gehen auf ihren Stab und schaut zur Silhouette der Burg Schattenfang.

Gorthor schrieb:
Zwei Gestalten nähern sich. Sie wirken so lebendig und fremd an diesem Ort. Sie müssen es sein...



Langsam erhebt sich Gyldor und strefft seine Haltung.

Dann geht er ruhigen Schrittes aus den Bäumen auf die beiden Frauen zu.



Als erstes ist ein Mann zu erkennen, groß und mit festen Schritten. Eine Rüstung reflektiert matt das Licht und ein Schwert hängt an seiner Seite.



Langes fast weißes Haar fällt die Schultern herab.

Das auffälligste Merkmal sind jedoch seine Augen. Er ist noch weit entfernt, doch man kann erkennen, daß sie grün glühen.



In angemessener Entfernung bleibt der Mann stehen und hebt eine Hand zum Gruß.

Nalija schrieb:


*Nalija hält kurz in ihrem Schritt inne und hebt ebenfalls eine Hand zum Gruß, dann geht sie langsam weiter auf den Mann zu.*



Das Licht zum Gruß, werter Herr. Seid ihr der, der uns hierher bat?

Kajshna schrieb:
Kajshna kneift die Augen etwas zusammen und versucht, den Mann genauer zu mustern.

"Seid gegrüßt, und gesegnet, so ihr in friedlicher Absicht hier seid."

Gorthor schrieb:
Der Mann tritt näher.



Er ist ein sin dorei, das wird schnell deutlich. Sein ebenmäßiges und jugendliches Gesicht steht im Gegensatz zu den bedrohlichen grünen Augen.



Unter dem grün jedoch ist der Blick warm in den viel zu alt wirkenden Augen.



Ein Lächeln zeichnet sich auf seinem Gesicht ab.



"Ihr seid gekommen..."



Es folgt eine schwungvoller Verbeugung.



"In der Tat, ich habe euch her gebeten..."

Nalija schrieb:
Und da sind wir.



*Nalija versucht möglichst freundlich zu klingen, dennoch kann man ihre Unsicherheit aus der Stimme heraushören.*

Kajshna schrieb:
Kajshna neigt ihr Haupt in Andeutung einer Verbeugung. Dann macht sie eine Geste in Richtung der Frau neben sich.

"Das ist Schwester Nathalia von Neustein", sagt sie förmlich, aber sanft. Dann fährt sie fort:

"Und ich bin Schwester Kajshna Loandra, wir hatten brieflichen Kontakt. Ich hoffe, wir können euch behilflich sein... worum genau geht es?"

Sie legt ihren Stab an ihre Schulter und vergirgt die Hände in den weiten Ärmeln ihrer schneeweißen Robe. Ihr Blick ist ruhig und aufmerksam.

Gorthor schrieb:
Leise wiederholt der Blutelf ihre Namen und nickt ihnen dabei lächelnd zu.



"Habt Dank für euer Erscheinen. Schon euer Anblick zeigt mir daß meine Hoffnung nicht vergeudet war...

Gyldor ist mein Name."



Er nickt nocheinmal kurz und fährt dann fort.



"Würdet ihr mit von eurem Weg berichten? Dort wo ich herkomme konnte ich nur das nötigste herausfinden.

Ich möchte... sicher gehen nicht die falschen zu fragen..."



Gyldor spricht die Sprache der Menschen und das scheinbar perfekt.

Nalija schrieb:
Ihr meint wohl nicht unseren Marsch von Süderstade hierher, sondern unseren Lebensweg?



*Nalija streicht über ihren dunkelroten Wappenrock, den eine Flamme ziert und schaut den Blutelfen nachdenklich und etwas neugierig an.*



Ich wuchs im Schatten der Abtei zu Nordhain auf, dort entdeckte ich meine Begabung, Wunden zu heilen und vertiefte mich in Studien, bis mein Lehrmeister meinte, es sei an der Zeit, die Welt kennen zu lernen und meine Künste in den Dienst der Allianz zu stellen.



Ich gewähre sie allerdings jedem, der ihrer bedarf, solange seine Absichten gut sind.





Oder meint ihr vielleicht die Ziele unserer Gemeinschaft, die Schwester Kajshna und ich vor einiger Zeit gründeten?
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Nalija
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BeitragThema: Re: Ein Brief an die Nachtlichter   Do Jul 24, 2008 8:59 pm

Gorthor schrieb:
"Nordhain... es muß eine Ewigkeit her sein daß ich dort war..." sagt der Elf leise mehr zu sich selbst.



Dann nickt er.

"Auch wenn ich bestimmt auch Eure persönliche Geschichte hören möchte, meine Dame, so ist doch nicht der richtige Zeitpunkt dafür.

Es geht mir mehr um den Weg des Lichtes, den eure Gemeinschaft beschreitet...."

Nalija schrieb:
*Nalija nickt*



Gut, ich versuche zu beschreiben, was mein Glaube ist. Ich fühle die Kraft des Lichtes in mir. Es lässt mich Wunden schließen, es lässt zu, schlimmes zu lindern oder gar aufzuheben, ich kann wie tot am Boden liegende zurückrufen.



Und sogar besser Angeln lässt es mich, wenn ich seine Kraft beschwöre.



Das Licht ist warm, es umfängt alles, es durchdringt alles. Das Licht stärkt gute Gefühle, gute Taten, wer böses tut, entfernt sich vom Licht, auch wenn das Licht sich nicht vor demjenigen verschließt.



Das Licht lässt das Herz singen vor Freude. Liebe ist Licht. Licht ist Liebe. Wenn auch nicht ausschließlich zu einem geliebten Menschen.



Ich bringe das Licht, so es mir möglich ist, gern ins Dunkle. Dort wo Traurigkeit herrscht. Dort wo keine Aussicht besteht, keine Hoffnung.



*Nalija schaut den Elfen an.*



So mir denn das Licht es gewährt, es weiter zu tragen, es zu verschenken und zu empfangen. *fügt sie leiser hinzu*

Gorthor schrieb:
Mit großen Augen schaut Gyldor sie an und lächelt.



"Vergebt mir wenn ich jemals daran gezweifelt habe, daß ihr es seid die ich suchte..."



Ohne den Blick abzuwenden greift er zu seinem Schwert und zieht es...





ooc:



Eine dramatische Pause um euch reagieren zu lassen. Augenzwinkern

Kajshna schrieb:
Kajshna ruft unglücklich "Nein!" und fleht in Gadanken zum Licht, dass es sie und ihre Gefährtin schützen möge.

Gorthor schrieb:
Er rammt das Schwert vor sich in den Boden und geht in der gleichen Bewegung nieder auf ein Knie.



"Mein Name ist Gyldor Invictus Morgenstahl.

Einst diente ich der silbernen Hand, doch es scheint manchmal als würden Welten zwischen damals und heute liegen."



Überrascht schaut er auf, als ihm das Nein bewußt wird.



"Ich bitte Euch fürchtet mich nicht... ich bin nicht als Feind hier."

Kajshna schrieb:
Kajshna atmet auf und senkt ihren Stab wieder, den sie schützend hochgerissen hatte.

"Gut, verzeiht meine heftige Reaktion, doch ihr versteht sicher, dass die Umstände mich etwas nervös machen. Nun, wollt ihr uns erklären, inwiefern ihr unsere Hilfe benötigt?"

Gorthor schrieb:
Gyldor nickt.

"Natürlich verstehe ich das... Doch fürchtet nicht die Schatten, ich werde euch mit meinem Leben schützen..."



Immer noch auf dem Knie fährt er fort.

"Ich bin in den Besitz eines Buches gekommen...

Ich denke ich sollte es euch zeigen."



Er greift neben sich in den Beutel und holt einen kleinen Ksten hervor, mit Wachs umschlossen.

Nalija schrieb:
*Nalija lässt Kajshnas Hand los, nach der sie im Moment des Schreckens instinktiv gegriffen hatte und kommt etwas näher.*



Ein Buch? Über das Licht?



*Neugierig betrachtet Nalija das Kästchen, doch von Habgier ist in ihrem Blick nichts zu sehen.*



Ich habe schon viele Bücher gelesen in der Abtei. Aber wenn es eines der gängigen Werke wäre, hättet Ihr uns sicherlich nicht geschrieben.

Gorthor schrieb:
Vorsichtig, fast feierlich, löst Gyldor etwas von dem Wachs. Er legt einen kleinen Riegel um und öffnet das Kästchen.



"Erschreckt Euch nicht über den Zustand... es hat offensichtlich viel durchgemacht auf seinem Weg zu mir..."



In dem Kasten liegt ein Buch. Flecken bedecken den Ledereinband und es riecht leicht nach Schimmel. Viele Lücken und Klebestellen künden noch von Gold und Edelsteinen, die es einst geschmückt haben müssen und die irgendwann von gierigen Leuten entfernt wurden.

Lediglich der Titel strahlt noch silbrig im Licht: Kodex der Silberhand.



"Es ist ein Buch, das ich schon lange kannte. Ich las es wie jeder Ritter, als ich dem Orden beitrat. Nach der Zerstörung glaubte ich nicht noch einmal ein Exemplar in den Händen zu halten..."



Ein Nicken macht deutlich, daß die Priesterinnen es in die Hand nehmen dürfen, wenn sie es wollen.



"Und dieses eine Buch ist noch einmal etwas besonderes...

Es gehörte.... dem Lichtbringer persönlich... und er hat es mit einigen Anmerkungen versehen."



Deutlich ist die Ehrfurcht in der Stimme zu hören als er das sagt.

Kajshna schrieb:
Kajshna nickt langsam und nimmt das Buch entgegen. Sie fährt mit den Fingern über den Einband. Dann bietet sie es lächelnd Nalija an.



"Ich weiß leider nur Wenig über seinen Inhalt."

Nalija schrieb:
*Vorsichtig nimmt Nalija es in die Hände.*



Dürfen wir es lesen? Oder würde es dabei zerfallen?



*Nalija betrachtet nachdenlich den etwas schimmligen Schnitt.*



Vielleicht finden wir sogar jemanden, der eine Abschrift anferitigen würde. Das Original ist bestimmt wertvoll, und gehört Euch.





((ooc: Hast du den Inhalt davon?))
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Nalija
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BeitragThema: Re: Ein Brief an die Nachtlichter   Do Jul 24, 2008 8:59 pm

Gorthor schrieb:
"Ihr dürft es lesen, es wird nicht weiter zerfallen. Nur einige Seiten sind kaum noch lesbar..."



Gyldor stellt den Kasten auf den Boden und erhebt sich wieder.



"Es enthält alles Wissen, welches die Paladine der silbernen Hand für sich und alle anderen bewahren wollten.

Es enthält Geschichten von Geduld, Hingabe und Mitgefühl, die viel zu lange nicht erzählt wurden.

Es enthält Lieder von Tapferkeit und Ehre, die viel zu lange nicht gesungen wurden.

Es enthält die Litaneien und Riten der Silberhand, denen sich viel zu lange kein Paladin mehr unterworfen hat."



Er atmet einmal tief ein und aus und schaut den beiden Frauen tief in die Augen.



"Es ist das Herz der silbernen Hand. Es enthält das Wissen um ihre Auferstehung aus der Asche der Jahre..."





OOC:

Also soweit ist dieses Buch meine Erfindung. Ich habe eine klare Vorstellung von einigen Sachen, die sich (für mein Anliegen notwendigerweise) darin befinden. Und ich habe allgemeine Vorstellungen was der Inhalt ist.

Ihr könnt euch aber gerne eingeladen fühlen den Inhalt um passende Details zu erweitern oder andere auszuarbeiten wenn ihr wollt.

Nalija schrieb:
*Nalija schaut beeindruckt.*



Wir sind gerade dabei, Lieder, Texte und anderes für unsere Feiern auszuwählen. Da wäre dieses Werk wohl eine Bereicherung sonder gleichen.



Dürfen wir es ausleihen? Oder ist es Euch lieber, wenn ihr es nicht aus den Augen lasst?



Und wie können wir Euch erreichen? Weder in Euren, noch in unseren Städten, werden wir alle drei willkommen sein, besonders nach den kriegerischen Überfällen der letzten Zeit.



Ich sehe Vorraus, es wird Handlungen der Rache geben, die weiter Handlungen der Rache zur Folge haben, die wiederum neue Handlungen der Rache gebieren. Ein endloser Kreislauf, wo beide Seiten sich im Recht fühlen werden.



Aber das soll nicht unser Thema sein.



*Nalija lächelt den Blutelfen an.*

Gorthor schrieb:
"Mit Mut und Vertrauen kann ein Kreislauf durchbrochen werden... so wie wir es gerade tun."



Gyldor lächelt zurück.



"Es ist mir sogar wichtig, daß ihr das Buch mitnehmt. Ich habe es so oft gelesen ich kenne es auswendig... und ihr müßt etwas lesen in ihm.



Es wird Zeit euch zu dem Punkt zu bringen, für den ich eure Hilfe brauche..."



Er macht eine kurze Pause und fährt fort.



"Es gab viele Rituale in der silbernen Hand um die Würdigen zu belohnen und die Jungen anzuspornen.

Eins davon war die Weihe des Hüters.

Diese Weihe wurde vollzogen wenn ein Paladin das Recht erhalten sollte, das Buch um seine eigene Geschichte zu erweitern und sich einen neuen Namen damit verdiente. Ein Schritt weiter in den Orden und zum Licht...



Ich sollte, wollte und durfte mich einst diesem Ritus unterwerfen, doch der Verrat des Todesritters und die Schrecken, die folgten ließen es nicht mehr dazu kommen...



Nun habe ich dieses Buch und damit den Schlüssel um die Weihe wieder aufleben zu lassen. Doch das kann ich nicht alleine..."



Beim letzten Satz schaut er die beiden Priesterinnen eindringlich an.

Nalija schrieb:
*Nalija schaut ernst*



Das ist wohl eine große Ehre für Euch gewesen. Aber - bitte versteht mich nicht falsch - wir kennen uns erst wenige Minuten. Bevor wir dies zusagen können, würde ich gerne in dem Buch lesen, und auch Euch besser kennen lernen, auch wenn mein Eindruck von Euch bisher rein positiv ist.

Gorthor schrieb:
Die Augen des Elfen schauen kurz ein wenig enttäuscht, doch er nickt.



"Natürlich. Wenn Ihr das für notwendig haltet wird es so geschehen."

Nalija schrieb:
*Nalija lächelt entschuldigend.*



Ich möchte Euch wahrlich nicht kränken. Vielleicht sieht Schwester Kajshna das ja anders.



Ich bin oft hin und her gerissen, meinen Gefühlen zu folgen, der diffusen, oft wahreren, aber manchmal auch fehlgeleiteten Wahrnehmung der Emotionen oder auf die Warnungen meines Verstandes zu hören.



Mein Gefühl sagt mir, dass ich Euch vertrauen kann.



Wollen wir uns vielleicht etwas ab vom Wege niederlassen, und ihr erzählt uns ein wenig mehr über Euch? Oder fragt uns, was Euch an uns interessieren mag?

Gorthor schrieb:
"Ihr kränkt mich nicht holde Nalija... Ich möchte nicht daß Ihr etwas tut an das Ihr nicht auf tiefstem Herzen glaubt."



Gyldor steckt sein Schwert wieder weg und hebt den Kasten auf.



"Gerne gehe ich mit euch an einen ruhigeren Ort und erzähle mehr.

Was möchtet ihr denn wissen?"

fragt er lächelnd.

Kajshna schrieb:
Kajshna nickt, ihrer Begleiterin zustimmend, und wendet sich an den Blutelfen.

"Bitte, geht vor."

Sie wirft einen nachdenklichen Blick in den Himmel, lächelt dann und nickt nocheinmal.

Gorthor schrieb:
Gyldor geht einige Schritte in das Unterholz, aus dem er vorher getreten war.

Oft blickt er sich um und bietet seine Hilfe an wenn eine tiefe Pfütze oder große Wurzel überwunden werden wollen.



Am Ende wartet eine Lichtung.

Ein prächtiges Pferd grast dort und scheint kaum Notiz zu nehmen von den Leuten.

Etwas verborgen liegen die Leiber von drei Ghulen übereinander gestapelt. Offenbar war die Lichtung nicht verlassen als der Elf sie erreichte.



"Werdet ihr in Lohenscheid bleiben? Oder habt ihr andere Pläne?" nimmt er das Gespräch wieder auf.

Kajshna schrieb:
Kajshna lehnt die Hilfe auf dem Weg dankend ab. Anscheinend ist sie weite Reisen und unwegsame Pfade gewohnt. Auf der Lichtung streift ihr Blick das Pferd und die Ghule, welche sie mit einem ernsten Nicken kommentiert.



"Ich glaube kaum, dass wir in Lohenscheid nächtigen werden... ich hörte, bei Nacht ließe die Gastfreundschaft dort zu wünschen übrig. Hm... vermutlich wäre es das beste, wenn es noch bis Süderstade schaffen würden. Hier im Silberwald wird es schwer sein einen sicheren Ort zu finden."



Sie mustert den Elfen noch einmal nachdenklich, nachdem sie ihren Umhang über einen Baumstumpf gebreitet und sich niedergelassen hat.



"Was hat euch aus den Reihen der Silbernen Hand in die Gesellschaft der Bewohner von Unterstadt und Silbermond getrieben? Anscheinend war es kein Sinneswandel..."

Nalija schrieb:
*Nalija lässt sich über einige der Pfützen dankbar hinweg helfen. Auf der Lichtung angekommen, schaut sie das Pferd kurz beeindruckt an und quittiert die drei Ghulleichen mit einem Nicken.*



Wenn wir hier in der Nähe bleiben wollten, so müssten wir wohl an einem Ort wie diesem bleiben.



Die Bewohner von Lohenscheidt jagen uns sogar tagsüber davon, Nachts sind sie wohl völlig unberechenbar.



*Nalija setzt sich auf ein trockenes Fleckchen und wartet geduldig, aber auch gespannt, auf Gyldors Erzählung.*
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Nalija
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BeitragThema: Re: Ein Brief an die Nachtlichter   Do Jul 24, 2008 9:00 pm

Gothor schrieb:
"Das war mir nicht bekannt. Ich wußte, daß die Bewohner der Stadt mit Waffen jeden Kämpfer der Horde abwahren und glaubte deshalb sie fühlten sich der Allianz verpflichtet." sagt der Elf mit einem entschuldigenden Blick.



"Nun die silberne Hand ist zerschlagen. Der Lichtbringer ist tot und Stratholme bis auf weiteres verloren.

Und der scharlachrote Kreuzzug wird kaum seine Toren für mich öffnen, ein Ruf dem ich jedoch eh nicht folgen würde."



Während er herum geht und trockenes Holz sammelt spricht er leise weiter.



"Und warum ich fort bin? Ein Wechsel meiner Einstellungen war es nicht, zumindest nicht langfristig.

Ich mußte mich entscheiden zwischen der Allianz der ich diente und dem Volk dem ich entstammte... eine schwere Wahl."



Einen Moment hält er inne und mustert die beiden Menschenfrauen.



"Doch als ich wie alle meines Volkes verbannt wurde und die ersten von uns hingerichtet oder von wütenden Menschen gelyncht wurden hat das meine Entscheidung wesentlich einfacher gemacht."

Kajshna schrieb:
Kajshna nickt betroffen.



"Nur zu verständlich. Aber mit den Ansichten und Vorgehensweisen Silbermonds geht ihr sicher auch nicht Konform... Es scheint schwer zu sein in dieser Zeit Freunde zu finden, wenn man nicht viele Feinde hat oder will."

Nalija schrieb:
*Nalija nickt betroffen*



Ich habe davon gelesen. *sagt sie leise*



Wenn die eigenen Ansichten nicht die gängigen sind, ist es schwer, Gleichgesinnte zu finden.



Wollt ihr ein Feuer machen?

Gorthor schrieb:
"Mehr noch: wenn die Wogen des Hasses einem entgegen schlagen ist es schwer sich selbst nicht zu verlieren."



Gyldor kann sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen als sie gleichzeitig nicken.



"Ja ich will ein Feuer machen...

Was sind denn die Ansichten Silbermonds eurer Meinung nach?"

Kajshna schrieb:
Kajshna neigt den Kopf und überlegt. Dann antwortet sie eindringlich, offenbar bemüht, nicht falsch verstanden zu werden.



"Oh, da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da mir schon die Politik meiner eigenen Heimat ungenügend geläufig aber auch im allgemeinen unverständlich ist.



Nur... nunja, ich bin schon einigen Blutelfen begegnet, und ihr seid der erste, der nicht versucht mich zu töten.

Ich will keinesfalls irgendwelche pauschalen Vorwürfe an euer Volk oder eure Führungspersönlichkeiten machen, aber sie tragen zumindest nicht mehr zu einem Frieden bei als die meinen.



Ihr habt nach unserem Weg gefragt. Es ist ein Weg des Erschaffens, des Wachsens nicht der Zerstörung."

Nalija schrieb:
*Nalija nickt nachdenklich*



Alles was ich von Silbermond gehört habe, erschien mir stark von der eigenen Sichtweise eingefärbt. Aber vorsichtig würde ich daraus ablesen, dass Silbermond sich für sehr erhaben ansieht und auf alle anderen Völker herabblickt - ob zu Recht oder zu Unrecht sei dahingestellt, das kann ich nicht beurteilen - und dass das Land dort doch mit sehr harter Hand und vielen Wachen regiert wird.



Aber wie gesagt, das sind nur Dinge vom Hörensagen. Und in vielem ist es in unserem eigenen Land ebenfalls seltsam bestellt, wie Schwester Kajshna schon zum Ausdruck brachte.

Gorthor schrieb:
Gyldor denkt über ihre Worte nach und nickt dann am Ende.

Dabei zündet er das Feuer an.



"Hass ist eine Eigenschaft die sich alle Völker teilen...

Und Hass fürht zu immer mehr davon."



Ein kurzer Blick in den Himmer verrät wie spät es schon geworden ist.



"Ihr solltet hier bei mir bleiben heute Nacht. Ich bin nicht sicher ob ihr es noch bis Süderstade schaffen würdet und hier kann ich euch beschützen."

Nalija schrieb:
*Nalija blickt ebenfalls zum Himmelszelt hoch.*



Ja, ihr habt Recht, mit beidem. Oder was denkst du, Kajshna? Ich möchte ungern nach Einbruch der Dämmerung nahe Lohenscheidts vorbei wandern müssen.



*Langsam erhebt sich Nalija, schreitet die Arme ausgebreitet die Lichtung ab, und spricht dabei leise*



Licht, segne diesen Flecken Land, diese Waldeslichtung.

Bewahre sie und uns vor Schaden, und schenke ihr Frieden und uns Ruhe und Erholung.



*Nalija setzt sich in die Nähe des Platzes, wo Glydor das Feuer vorbereitet, öffnet ihren Rucksack und holt eine eng zusammen gewickelte Decke hervor, die sie sich um die Schultern legt.*

Kajshna schrieb:
Kajshnas Blick folgt Nalija, als diese den Segen spricht. Dann atmet sie tief durch und stimmt zu.

"Es wird wohl das beste sein."



Etwas abseits vom Feuer bleibt sie auf dem Baumstumpf sitzen. Sie scheint nicht zu frieren, hat die Hände wieder in den Ärmeln verborgen und bewegt nur ihr Haupt, wenn sie den Blick wandern lässt.

Gorthor schrieb:
Auch wenn Kajshna nicht zu frieren scheint blickt Gyldor sie an.

"Kommt doch ans Feuer. Hier ist es wärmer..."



Nach einer Weile des Schweigens setzt er das Gespräch fort.

"Wie sieht es aus In Sturmwind und in Nordhain? An beiden Orten habe ich viele Jahre verbracht."

Kajshna schrieb:
Kajshna nimmt ihren Umhang von dem Baumstumpf und breitet ihn am Feuer aus, legt ihren Stab daneben und setzt sich. Dann schaut sie eine Weile in die Flammen, während sie vor ihrem inneren Auge Bilder heraufbeschwört, die die Frage des Paladins beantworten könnten. Sie schüttelt etwas den Kopf und spricht:



"Ich war selbst lange... fort, erst kurz vor der Gründung der Gemeinschaft bin ich zurückgekehrt. Die Priester in Sturmwind kümmern sich mehr um den Krieg als um den Glauben, und Nordhain wird von Goblins und Defias belagert... es ist eher eine Ausbildungstelle für junge Abenteurer geworden...

Vielleicht kann Nalija euch mehr sagen?"



Sie wendet den Blick von den Flammen ab und schaut Nalija an.

Nalija schrieb:
Ja, der Krieg... Es gibt viel zu tun, sogar ich arbeite im Moment fast immer als Heilerin. Nachdem ich die Abtei verließ, die in letzter Zeit, wie Kajshna sagte, mehr zu einem Ausbildungsort wurde, als zu einem Ort der Besinnlichkeit und der Ruhe, als den ich sie kennen lernte, habe ich eine längere Zeit in Westfall verwundete Bauern und Soldaten der Garnision behandelt, es gab da einige ernstere Fälle.

Danach war ich in Seehain stationiert, später in Menethil.



Es scheint alles durcheinander. Murlocs fliehen von den Küsten an Binnenseen, die Defias machen sich breit, Orks haben die Burg im Rotkammgebirge besetzt gehabt.



Wohin man kommt, ist alles in Unordnung. Und die Menschen und anderen denkenden Wesen sind beunruhigt, verzweifelt, oder völlig durcheinander.



Einige predigen Hass und Krieg, überall gibt es Scharmützel mit der Horde.



Und dabei haben wir ein großes, gemeinsames Problem, die Legion.



Aber wenn es uns nicht einmal auf Quel'Danas gelingt, zusammen gegen die Legion zu arbeiten.



*Nalija bricht ab, seufzt, dann nimmt sie den Faden wieder auf.*



In Sturmwind ist man wahrlich beschäftigt, für Splittergruppen wie die unsere hat man nicht viel Zeit, immerhin bekamen wir ein staubiges, schmutziges Zimmer im Keller zugewiesen.



*Nalija lächelt*



Aber genau dafür sind wir ja da, Licht dorthin zu bringen, wo es benötigt wird.
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